Frühjahrsputz im Kleiderschrank- wie man zu einem guten Ergebnis kommt

I like my money right where I can see it- hanging in my closet


Der langersehnte Frühling ist nun endgültig eingetroffen und es wird Zeit für den Frühjahrsputz. Wir kommen langsam in Form, kaufen Blümchen UND trennen uns von alten, lange ungetragenen, hässlichen und aus der Mode gekommenen Teile. Ich habe meine Kleidung sortiert und für euch einige Tipps, die euch beim Rauswerfen der richtigen Teile helfen!


Zuerst möchte ich euch einige Ratschläge geben, wie ihr die richtigen Teile rauswerft, wohin was kommt und wie ihr alte Lieblingsteile wieder öfter anzieht:

1. Rückblick:
Bevor ich nach einer Saison ( hiermit meine ich die Jahreszeit allgemein) Kleidungsstücke ausmiste, versuche ich mich daran zu erinnern, ob ich ein Teil die letzten Monate eher oft oder selten getragen habe. Für mich ist es natürlich ein wenig leichter, da ich hier auf dem Blog immer nachsehen kann, was ich oft getragen habe und welche Teile ich nicht angezogen habe. Fallen mir bestimmte Teile direkt auf, kommen sich auf die Seite

2. Durchchecken:
Fleckig? Ausgewaschen? Ausgefranst? Löcher? - sofort weg damit! Alte Kleidung mach zwar zum chillen gemütlich sein aber sowas wollen wir doch eigentlich nicht tragen! Gut erhaltene Kleidungsstücke können noch so alt sein und getragen werden, aber was einfach nicht geht, sind Klamotten, die nicht mehr in einem tragbaren Zustand sind.
Ich muss ehrlich sein, bei mir kommt es bei Schuhen gerne mal zu diesem Zustand. Da ich sehr stark auf der Ferse laufe, gehen die Schuhe da sehr schnell kaputt und trotzdem trage ich sie oft weiter. Natürlich sieht man eine abgenutzte Sohle nicht so schnell wie Löcher in der Oberfläche, trotzdem ist es nicht schön. Und wirklich abgetragene Schuhe sollten nicht nur aus ästhetischen Gründen entsorgt werden!

3. Anprobieren:
Was nützen Kleidungsstücke in die wir nicht (mehr) hinein kommen? -Nichts! Man weis zwar ungefähr, ob man an seinem Gewicht etwas verändert hat oder nicht, trotzdem schadet es nicht, wenn man verschiedene Stücke hin und wieder anprobiert um zu sehe, ob sie noch passen. Falls nicht, egal ob zu groß oder zu klein, können sich auch direkt zum Ausmisten gelegt werden.

4. Tragegefühl:
Ich muss mich in meinen Klamotten wohl fühlen. Sobald ich mir bei einem Kleidungsstück nicht 100% sicher bin, kann ich es nicht bedenkenlos tragen. Vielen von euch wird es genauso gehen, andere haben da keine Probleme mit. Die Frage, die euch weiterhilft, ist die Frage nach dem Tragegefühl. Fühlst du dich wohl in dem Teil? Was für ein Gefühl hast du beim Tragen? Ich habe einige Hosen, in denen ich mich einfach pudelwohl und schön fühle, dabei denke ich gar nicht daran, dass mir meine Oberschenkel nicht gefallen! Einige Jacken, Taschen, Shirts und Pullover pushen mein Selbstbewusstsein, was ich eigentlich erst beim Schreiben bemerkt habe.

5. "Emotionale Bindung":
Warum diese viel zu enge Jeans nicht schon längst weggeworfen wurde? Keine Ahnung! Und das Kleid, was schon seit Jahren im Schrank hängt, könnte auch raus. Aber wir Frauen sind nun mal emotional stärker an Dinge gebunden und können uns deshalb einfach nicht so leicht trennen. Also gewisse Teile, die eine besondere Rolle haben, ein bestimmtes Datum oder einen bestimmten Tag kennzeichnen oder sonstige Bedeutung haben, dürfen bleiben, müssen aber den Platz im Kleiderschrank räumen und ordentlich an einem anderen Ort verstaut werden. Ich habe zwei ganz besondere Kleider, die ich in Kleidersäcken verstaut habe, dort kann ihnen mehr oder weniger nichts passieren.



6. Datum:
Ebenso wichtig wie das Datum, an dem das dunkelblaue Tüllkleid mit Herzausschnitt getragen wurde, ist das Datum des Ausmistens. Wem solche Clean-up Aktionen wirklich schwer fallen, sollte ein Datum festlegen und es wie einen richtigen Termin sehen, davon gibt es dann kein Drücken mehr!

7. Zusammen:
Leichter wird das Aussortieren, wenn man sich jemand zur Verstärkung holt. Die beste Freundin, Schwester oder Mutti kann immer eine helfende Hand sein und auch beurteilen, ob ein fragliches Teil zu einem passt oder, ob es einem steht. Eine Aktion à la Sex and the City.

Nachdem man einige alte Jeans, ungetragene Pullover und hässliche Schuhe aus dem Kleiderschrank verbannt hat, sollte man sich überlegen, wohin die Teile denn nun kommen:

1. Verkaufen und verschenken:
sehr gut erhalten, keine Makel, eventuell sogar noch mit Etikett? Solche Teile kann man super verkaufen oder verschenken. Auf Plattformen wie https://www.kleiderkreisel.de/ , Mädchenflohmarkt und Kleiderkorb kann man seine Klamotten ohne großen Aufwand online stellen und verkaufen. Teilweise kann man sich von seinen verkauften Artikeln tolle neue Schätze kaufen, es lohnt sich wirklich!















2. Spenden:
In jeder Ortschaft gibt es mittlerweile Container für Altkleidung. Ich finde, dass das eine gute Möglichkeit ist, Klamotten, die man nicht mehr verkaufen kann, zu entsorgen. Viele Teile kauft heutzutage kein Mensch mehr, keiner der Möglichkeiten hat, an neue Teile zu kommen. Wenn die Kleidungsstücke also noch tragbar sind, gebe ich sie gerne in solche
Container. Natürlich werden sie dann nicht kostenlos weitergegeben aber ich denke, dass man auf jeden Fall eine gute Tat vollbracht hat.














3, Wegwerfen:
Kaputte Kleidung, ausgelatschte Schuhe und unbrauchbare Taschen haben auch in der Altkleiderspende nichts zu suchen. Solche Teile sind für den Mülleimer.






Nachdem der Kleiderschrank nun fast leer ist, kann man ihn vor dem Einräumen noch schön sauber machen und anschließend die verbliebenen Kleidungsstücke neu einordnen. Auch da kann man einiges beachten:
















1. Häufigkeit:
Es macht Sinn, Kleidungsstücke, die man täglich oder oft braucht, griffbereit zu haben. Unterwäsche, Socken, normale Jeans und einfache Oberteile sollten vielleicht nicht auf der obersten Ablage platziert werden. Ausgeh-Teile, besondere Stücke oder nicht alltagstaugliche Klamotten dürfen gerne auch etwas schwerer zu erreichen sein.



2. Platzsparend:
Unterwäsche, Socken, Strumpfhosen und Bikinis habe ich in einzelnen Schachteln verpackt. Gürtel haben auf einem Gürtelkleiderbügel ihren Platz gefunden und alles andere hängt an den Kleiderstangen. Natürlich haben nicht alle diese Möglichkeit, daher empfehle ich, alles möglichst platzsparend zu falten, geschickt aufzuhängen und ordentlich zu verstauen.


3. saisonales Trennen:
Es gibt selbstverständlich noch die Möglichkeit, die Kleidung saisonal zu trennen. Damit hat man es im Alltag leichter, wenn es darum geht, etwas passendes zum anziehen zu finden oder, dass nichts im Weg steht, was momentan sowieso nicht getragen wird/ werden kann.



Ist ein geputzter, entleerter und gut sortierter Kleiderschrank nicht ein zufriedenstellender Anblick? Ich finde schon. Und damit diese Ordnung so lange wie möglich anhält, habe ich hier noch ein paar Tipps:

1. Zeit nehmen/lassen:
Gut, morgens ist man hin und wieder im Stress. Und auch fürs Aufräumen hat man nicht immer alle Zeit der Welt. Aber irgendwann, im Laufe des Tages oder spätestens der Woche wird man doch die ein oder andere freie Minute finden, in der man den Kleiderschrank und dessen Inhalt in Ordnung bringen kann. Und für alles, wofür man keine Zeit hat, muss man sich Zeit machen!

2. System:
Wer trotz Ausmisten zu wenig Platz im ( vielleicht zu kleinen) Schrank hat, sollte mit System einräumen. Dosenlaschen, Kartons für Ordnung in Schubladen und Aufhängboards helfen dabei!


3. Fehlkäufe
Wir wollen sie immer vermeiden! Einfacher wird es, wenn ihr euch vor jedem Kauf überlegt, wie viel Nutzen ihr von dem Teil habt, ob es seinen Preis wert ist und, ob ihr es wieder verkaufen könnt, wenn es euch nicht mehr gefällt!

Ich besitze allgemein nicht sehr viele Klamotten. Seit ich mit dem Fashionbloggen angefangen habe, hat sich das zwar ein wenig geändert, einen 40 Quadratmeter Schrank brauche ich trotzdem noch lange nicht. Ich habe mich von vielen Hosen und Schuhen getrennt und habe meinen Kleiderkreisel Katalog aufgerüstet. Einige Teile sind in die Spendenbox gewandert, andere in die Tonne. Jetzt habe ich eindeutig genug Platz für die Glamour Shopping Week im April!

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, weshalb ich Hosen, die im Schritt oder direkt unterm Po gerissen sind, immer aufbewahrt habe und irgendetwas zu finden versucht habe, damit ich meine geliebten Hosen nicht wegschmeißen muss. Aber da gibt es außer unschönen Flicken nicht viel, weshalb ich mich auch hier von meinen kaputten Hosen getrennt habe.
Auch viele Schuhe sind wegen ihrem Äußeren in den Müll gewandert..




Waren euch die Tipps hilfreich??

XX Valentina





 
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