Weekly report 10- Musikverbot, Arbeitsmarathon und die Sache mit dem Fasten

Every morning we get the chance to be different. A chance to change, A chance to be better. Your past is your past. Leave it there. Go on with the future part.

 
Mich stört es ehrlich gesagt sehr, dass nun schon der 2. weekly report verspätet online kommt. Aber diese Woche ging es wirklich nicht, was mir schwer fällt, einzugestehen. Es war die erste Woche nach den Ferien, ich hatte einige Termine und habe über 26 Stunden gearbeitet. Nebenbei wollte ich die Fastenzeit durchziehen und auf meine Ernährung achten.


Mein Fasten hatte ich schon vorletzten Freitag gebrochen aber trotzdem Ausrutscher fortzufahren. Im Laufe der Woche hat das aber nicht wirklich geklappt, ich habe mich zwar oft bemüht aber zwischen Schul- und Arbeitsstress ist das gar nicht so einfach. Ich habe beschlossen, es aufzugeben, obwohl es mich sehr ärgert und mich enttäuscht aber ich habe gerade weder die Kraft noch die Zeit, ausgewogen zu essen und dabei noch einige Lebensmittel aus zu lassen. Ich muss sagen, dass ich in dieser Woche wirklich nur Müll gegessen habe, was für mich ja während der Schulzeit normal ist. Abgesehen davon habe ich gemerkt, dass ich ständig daran denken muss, welchen Gewichtsverlust ein konsequentes Fasten bedeutet würde, weshalb ich mich für dieses Jahr endgültig dafür entschieden habe, nicht zu fasten. Das kirchliche Fasten ist nicht dazu da, abzunehmen oder endlich konsequent Fitness zu machen.
 
Da ich sehr gerne Musik höre und wirklich viel, haben meine Ohren durch die Lautstärke schon großen Schaden davon getragen. Daher hatte ich mir für die Woche ein Musikverbot auferlegt, um meine Ohren zu schonen und ein wenig von der Sucht der Musik los zu kommen. Schließlich höre ich etwa 3h täglich Musik, relativ laut und die Schäden haben sich schon bemerkbar gemacht. Die ersten 3 Tage hat es sogar sehr gut geklappt, ich habe mir nur abends erlaubt, über die Anlage leise ein paar Songs zu hören und meine Fahrtzeit habe ich mir mit Büchern für meine anstehende Seminararbeit vertrieben.
 
Am Donnerstag hat unsere Schule an einer Demo für freie Schule teilgenommen, bei der ich auch anwesend war. Es war eigentlich eine ziemlich coole Erfahrung mit 14 000 anderen Schüler, Lehrern und Pädagogen auf dem Stuttgart Schlossplatz zu stehen und dafür zu sorgen, dass auch Privatschulen ihren zuständigen Beitrag an staatlichen Förderung bekommen. Mein Nachteil der ganzen Aktion war, dass sich 3h durch den Regen laufen und stehen am Freitag schon in Form einer Erkältung gezeigt haben. Dazu kommt noch, dass ich meine Arbeitszeit am Donnerstag im Durchzug verbracht habe, was den Freitag überaus angenehm machte. Am Donnerstag habe ich dann auch wieder normal meine Musik gehört, in meiner gewöhnlichen überlauten Lautstärke. Ich war fix und fertig vom 10 Schulstunden und anschließendem Arbeiten, dass ich wirklich alle Vorsätze ignoriert habe.
 
Am Freitag ging es mir nicht anders, zwischen 2 Türen stehen und arbeiten, 4 Stunden lang.
Samstag und Sonntag habe ich dann den ganzen Tag gearbeitet. Ich hab es daher auch zeitlich einfach nicht geschafft, den Blog anständig zu führen, weshalb der Beitrag heute verspätet kommt. In meinen Pausen habe ich immer fleißig gelernt , da die Klausurenphase beginnt. Am Mittwoch steht eine vierstündige Deutschklausur an und am Freitag Wirtschaft ( Abitursthema).
 
Ich muss sagen, dass mich die 4 Arbeitstage wirklich fertig gemacht haben, ich habe aber meinen Vorteil darin gesehen und die Priorität gesetzt, dass ich lieber einige Tage am Stück arbeite und dafür das nächste Wochenende frei habe. Da kann ich Zeit mit Freunden verbringen, mich entspannen und in Ruhe Klausuren vorbereiten.
 
Der Quote dieses Woche hat mich leider nicht wirklich motiviert oder zum Tun angetrieben, da ich viel zu selten im den Kalender geschaut habe, um mir Gedanken darüber zu machen, wie viel ich in dieser Woche weiterkommen möchte. Trotzdem ist es eigentlich ein sehr guter Satz, der wirklich ernst genommen werden kann. Wir haben jeden Tag die Chance, etwas besser zu machen!

Am Mittwoch habe ich meine ersten eigenen Interior-Einkäufe erledigen dürfen. Für mein Bett durfte ich Spannbettlaken suchen dürfen, nebenbei kam ein Handtuch mit und eine Kerze von Calvin Klein, die wirklich unglaublich gut riecht. In Kürze werde ich die restlichen Erledigungen machen, damit der langersehnte Beitrag endlich kommt!
 
XX Valentina
 
 
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