weekly report 11- Kommunikationsprüfung, Kommunikationsprobleme und Gedankenchaos.

You'll pass that class, you'll get that degree. You'll start ´that dream job, you'll marry your bff. Relax, good things take time.


Ich kann wirklich viel essen, ich liebe essen und ich kann immer essen, nie schlägt mir etwas auf den Magen. Solange ich nicht richtig krank bin, habe ich immer Appetit aber diese Woche,

 hatte ich einen kleinen Streit, bzw. eine Diskussion und ich konnte einfach den ganzen Tag nichts essen. Bis sich dieser Streit nicht gelöst hat und wir die Sache geklärt haben, konnte ich einfach nichts essen, mir ist regelrecht schlecht gewesen. Zwar habe ich gesehen, wie viel Zeit man dadurch spart aber ich habe auch gesehen, wie die Wichtigkeit einer Person damit zusammen hängt. Zum ersten Mal habe ich gespürt, wie es sich anfühlt, wenn man mit einer Person streit hat, die man wirklich bedenkenlos von ganzen Herzen liebt und die nicht zur Familie gehört, nicht blutsverwandt ist.

Diese kleine Diskussion war aber ganz schön wichtig. Es hat ein Kommunikationsproblem aufgedeckt ( das klingt so wissenschaftlich..). Ich traue mich manchmal nicht, Dinge auszusprechen, die mich stören und vergesse oft, dass nicht alles, was mich interessiert auch andere interessiert. Ich vergesse manchmal, dass ich mich nicht richtig ausdrücken kann und Sachen sage, die ich gar nicht so meine. Ich weis, dass ich meine Meinung total oft ändere und, dass ich manchmal ziemlich hin und her bin. Momentan stehe ich vor vielen Entscheidungen, die mich entweder viel Mut, Kraft und Willen kosten oder, die von der Gesellschaft als negativ gesehen werden, für ich aber bequem und einfach sind. Ich denke gerade viel nach und versuche mich zwischen zwei Wegen zu entscheiden, die völlig gegensätzlich sind. Weg A würde heißen, oft über meinen eigenen Schatten zu springen, richtig dafür zu arbeiten, dass ich bekomme was ich will und, dass ich Entscheidungen fällen muss, die meinen Mitmenschen nicht gefallen werden, weil sie besser für mich sind. Weg B wäre ganz einfach, an nichts mehr zu arbeiten, außer Schule, Blog und Fitness und warten, bis alles von selbst zu Ende geht, wie eine eingehende Pflanze. Beide Wege haben für mich Vor- und Nachteile, ich weis nur nicht, ob sie mich aber auf Dauer glücklich machen werden. Ich brauche viel Zeit, bis ich mir ganz sicher bin, die richtige Entscheidung zu treffen. Leider ist es auch so, dass ich zu ungeduldig bin. Wenn etwas absolut nicht nach meinem Plan läuft und ich alles ändere, will ich, dass sich sofort alles in die andere Richtung wende. Manchmal ist das nicht möglich, das weis ich, ich will es aber trotzdem. Diese Woche habe ich den Entschluss gefasst, dass ich wirklich für das arbeiten will, was ich erreichen will. Ich brauch Ausdauer und Kraft dafür und vor allem Geduld, ich will es aber versuchen. Meine Sichtweise auf Dinge zu ändern und nicht zu eilen. Es kommt alles, wann es kommen muss.

Wenn ich gerade schon von Kommunikation gesprochen habe, kann ich ja direkt erwähnen, dass meine Kommunikationsprüfung in Französisch sehr viel besser verlaufen ist, als ich gedacht habe. Deutsch- und Wirtschaftsklausur waren ebenfalls ganz okay, mal sehen, was dabei rauskommt. Ich bin diese Woche ziemlich unmotiviert gewesen und habe eindeutig nachgelassen. Ich zweifle immer öfter daran, dass mein Leben wirklich so verlaufen wird, wie ich es will. Ob meine Bewerbung für das duale Studium angenommen wird? Ob mich die Unternehmen wollen, die ich will ? Aber mein Zitat für diese Woche hat mich besonders gestern und heute zum Arbeiten motiviert. Ich werde das schon schaffen, ich muss dafür nur etwas tun!

Mehr möchte ich heute nicht los werden.

XX Valentina



Beitrag der Woche & zugleich letzter Beitrag:
Filabé Review
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