weekly report 17- die wohl schlimmste Woche meines Lebens

Put your hair up in a bun, drink some coffee and handle it!

Nach zwei angenehmen Wochen Ferien, fällt der erste Schultag manchmal schon ziemlich schwer. Aber diese Woche kann nichts toppen, von Montagmorgen bis Freitagmittag hat sich der Mist angehäuft und war einfach nicht zu erklären, wie so viel Unglück in so kurzer Zeit passieren kann.

 
Diese Woche war einfach verhext, verflucht oder was auch immer. Angefangen hat die Geschichte damit, dass ich von Sonntag auf Montag nur 3h geschlafen habe, in den ersten beiden Unterrichtsstunden in Sport haben wir dann Noten im Volleyballspielen gemacht. Sport und Volleyball, zwei Dinge die ich kann. Am Montag war aber sowas von der Wurm drin, ich habe bei 8 Versuchen kein einziges Mal schmettern können, 3 von 3 Spielen haben unsere Gegner gewonnen und der Deutschunterricht danach war so extrem zäh, das kann sich keiner vorstellen. Anschließend habe ich mit einer Nachhilfe in Mathe keinen freien Sitzplatz in der Stadtbibliothek finden können, weil sich alle aufs Abitur vorbereiten mussten und die Plätze einen Tag vor den Prüfungen eingenommen haben, eine Stunde lang im Schneidersitz Matheaufgaben zu machen ist wirklich nicht angenehm.
 
In 11 Schuljahren kam ich noch nie zu spät zur ersten Stunde. Wirklich, noch nie war der Lehrer vor mir im Klassenzimmer und hat den Unterricht begonnen. Unsere Lehrerin in Wirtschaft kommt auch immer, seit  Beginn des Jahres, etwa 15 Minuten nach eigentlich Unterrichtsbeginn. Dann dachte ich mir, nehm ich doch eine Bahn später und bin eine Minute vor regulärem Unterrichtbeginn an der Haltestelle, genug Zeit bis unsere Lehrerin kommt, wahrscheinlich, oder? Die Frau kam nämlich exakt um 7:55 ins Klassenzimmer und hat angefangen. Der restliche Tag war ebenfalls derart sch***e, dass mein Musiklehrer die 10. Stunde 30 Minuten vorher beendet hat, weil er meinte, dass man meine Miene nicht länger ertragen könnte. Die Deutsche Bahn hat mir den frühen Schulschluss in dem Sinn versüßt, dass ich statt 35 Minuten 1 Stunde 15 Fahrtzeit hatte.
 
Am Mittwoch ist genau das passiert, was keiner will. Ich habe mich, wie immer, zu meiner einzigen Doppelstunde des Tages gemacht. In der Schule bin ich dann kurz vor Pausenende zum Bäcker und habe beim Reinlaufen schon meinen Lehrer auf dem Weg zum Klassenzimmer laufen gesehen. Beim Hochsprinten um meine Tasche zu holen ist meine Hose dann gerissen. Am Hintern, einmal längs von oben bis unten. Die Ausrede für mein plötzliches und notwendiges Heimgehen habe ich dann meiner Nebensitzerin überlassen, die das ganze aber gut gehandhabt hat.
 
Donnerstagfrüh habe ich erstmal verschlafen, musste unvorbereitet den wohl schwersten Französischtext lesen den es gibt, durfte wieder neue Formeln in Mathematik über mich ergehen lassen und mich, wie immer, bis um 17:35 durch den Unterricht gequält. Und glaubt mir, so zäh und anstrengend war der Unterricht lange nicht mehr.
 
Die erfreuliche Nachricht, dass Wirtschaft am Freitagmorgen ausfällt, erlaubte mir wieder eine Stunde mehr Schlaf, den ich dringend nötig hatte, die Woche hat mich nämlich dermaßen müde gemacht, dass ich teilweise schon um 22:00 geschlafen habe. Und was passiert mir auf dem Weg zur Schule? Ein paar Minute da, ein paar hier und schon ist man mal 8 Minuten zu spät im Unterricht, das zweite Mal in dieser Woche. Aber ist schon okay, ich wusste, Freitagabend muss einfach gut werde. Und wie das halt so ist, wenn die beste Freundin bei einem ist, man redet gut und gerne mal bis halb 5 morgens, darf um 10:00 aufstehen und sich auf einen langen Abend vorbereiten.
 
Nach einem wunderbaren Abschluss der Arbeitswoche begann der Samstag einfach mega gut. Ich muss sagen, dass der Samstagabend alles ausgeglichen hat, was unter der Woche schlecht war. Es war so ein toller Abend, ich hatte selten soo viel Spaß.
 
 
 
Und der Sonntag ging genau so gut weiter. Bis man eben das Chaos, welches 5 Mädchen am Samstagabend vor dem Ausgehen anrichten, beseitigen muss. Und anschließend zwei Klausuren vorbereiten muss und dazu noch ein wenig Blogwork machen will. Aber dennoch habe ich ein sehr gutes Fazit zu dieser Woche.
 
Mein Spruch für diese Woche war mir eine große Motivation. Ich habe die letzten drei Wochen keinen Kaffee getrunken, weil ich sehen wollte, ob ich ohne diesen Koffeinkick besser schlafen kann und nicht so nervös, nada. Und in die neue Schulwoche kann man kaum ohne Kaffee starten, daher habe ich diese Woche den ganzen Rückstand der letzten Woche aufgeholt, hab meine Haare zu einem Knoten gemacht und mich hingesetzt und die Dinge erledigt. Blogbeiträge, Putzen, Lernen, Schulprojekte und alles, was es zu tun gab, habe ich einfach gemacht. Diese Woche habe ich tatsächlich viel "geschafft", in allen möglichen Bereichen. Ich habe mich zusammengerissen und "es" getan, worauf ich mega stolz bin. Ich habe Dinge gemacht, von denen ich mich schon eine Weile drücke und dachte mir ab und zu auch " I don't give a f*ck, ich mach das jetzt einfach". Und jetzt muss ich abwarten, ob das die richtige Entscheidung war.


Ich wünsche euch noch einen schönen Abend

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XX Valentina
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