Ernährungsumstellung- weiteres Fortgehen

Ich habe es tatsächlich geschafft, meine Ernährung zu verbessern, dadurch abzunehmen und fitter zu werden. Vor einem Monat habe ich in meinem ersten Bericht zur Ernährungsumstellung über die ersten Schritte gesprochen und mein Ergebnis. Nun kann ich ein neues Update darüber geben, wie ich mich weiterhin verbessere und was mir dabei hilft. 




Die letzten Jahre haben gezeigt, dass mir die Temperaturen überhaupt nichts ausmachen. Ich kann trotz 30° C essen, trainieren und mein Leben wie auch sonst führen. Dieses Jahr habe ich aber versucht, an warmen Tagen leichter zu essen und beim Sport mehr auf mich zu achten und siehe da, es hilft. Wie man im Sommer trainieren sollte, erfahrt ihr hier in 2 Wochen in einem Beitrag darüber, wann im Sommer mit Sport Schluss ist. 



Mehr Salat, mehr Wasser und vor allem Tee prägen meinen Ernährungsplan, den ich eigentlich nicht habe. Ich schreibe mir nicht auf, was ich wann zu essen habe, denn ich muss spontan entscheiden können. Wenn ich heute Lust auf Reis mit Pute habe, dann esse ich das und wenn mir Vollkornnudeln mit Tomatensoße nicht passen. werde ich es auch nicht essen. Mein Leben ist kein Krankenhaus-Alltag, der von Mahlzeiten bis Schlafenszeit durchstrukturiert werden muss. Meine Umstellung muss frei und flexibel sein und ich achte lieber Tag für Tag darauf statt Wochen im Voraus zu planen. 


Viel frischen Salat und Obst im Haus zu haben ist eine gute Voraussetzung für eine gute Ernährung. Da Schokolade und Co gerade sowieso zum Schmelzen neigen, ist der Vorrat davon sowieso geschrumpft und Eis ist schnell selbst hergestellt. Es gibt so viele Rezepte, Ideen und Tipps,wie man sich gesund erfrischen kann, man braucht kein künstliches Eis und zuckerhaltige Getränke. Wasser mit Früchten und viel Eiswürfeln ist erfrischender und schmeckt viel besser als eine kalte Cola. 



Ich habe mir angewöhnt, abends früher zu essen und dann gegen 20 Uhr noch einen grünen Tee zu trinken. Dadurch wird der Stoffwechsel angeregt und mein Magen hat etwas zu tun. Er wirkt sättigend, wodurch sich bei mir kein Hungergefühl einschleicht und ich mir reicht somit ein großer Salat mit proteinreichem Fleisch zum Abendessen. Zu jeder Mahlzeit esse ich aber einen Salat, wenn ich auch nur einen sehr kleinen. Wenn ich aber mal nicht ganz clean esse, also weißes Brot, keine Vollkornnudeln etc. wird die Salatportion als Ausgleich größer. 




Die riesige Menge an Kohlenhydraten, die noch vor Wochen zum Frühstück auf meinen Teller kam, wurde durch Joghurt und Obst abgelöst. Ich habe einfach viel weniger Hunger am Morgen und die vitamin- und proteinreiche Mahlzeit am Morgen ist sättigend und stärkend zugleich. Meine Wahl fällt dabei immer auf Dinge, die mir auch wirklich schmecken. Ich esse keine Avocadobrote, weil es mir einfach nicht schmeckt. Es kann noch so gesund sein, es bringt mir nichts, wenn es mir nicht schmeckt. Denn nur wenn man isst, was einem schmeckt kann man solche Umstellungen konsequent und langfristig durchziehen. Dann ist es keine Last, kein Stress und nicht gezwungen. 

In den Pfingstferien war ich sehr oft in der Stadt. Und ich Pizzaliebhaber habe nur ein einziges Mal Pizza gegessen. Auch unterwegs kann man gesund essen. Es ist zwar nicht so gesund und bewusst wie daheim, es gibt aber viele gesunde Alternativen zu Fast Food und Pizza. In Stuttgart gibt es einige Bars, Restaurants und Stände, an denen man Smoothies, gesunde Wraps und Bio-Gerichte kaufen kann, alles auch to-go! Es ist also nicht zwingend notwendig, ungesund und fettreich zu essen, nur weil man nicht zuhause ist.  

Entscheidend ist, ob man den Willen hat, sich aufzuraffen und wirklich daran festzuhalten. Und genau das ist es, was mich täglich dazu bringt, bewusst zu wählen und gesund zu essen. Ich nehme mir lieber etwas mit, statt beim Bäcker etwas zu kaufen und ich esse lieber bevor ich aus dem Haus gehe als beim Pizzastand zu bestellen. Es liegt einzig und allein am Willen, den man dafür aufbringt.  


Ich hoffe, euch ein wenig damit geholfen zu haben. 

XX Valentina
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