Outfit: Travelling Look mit schwarzer Culotte

Diesen Beitrag schreiben zu können, darauf warte ich seitdem ich Bloggerin bin. Warum das so ist, erkläre ich hier und zeige euch nebenbei mein Outfit für die Reise. Denn es geht endlich nach Barcelona und ich werde das erste Mal fliegen. Selten habe ich mich auf etwas so sehr gefreut, wie seit der Bekanntmachung der Reiseziele meiner Studienfahrt. 


Hierzu habe ich einfach so viel zu sagen, dass ich mich nur schwer entscheiden konnte, mit welchem Thema ich anfangen will. Daher habe ich erstmal mit dem Outfit an sich angefangen: 






Eine gefühlte Ewigkeit suche ich nach einer schönen Culotte, die mir passt. Da ich etwas kleiner bin, sitzen die meisten Culotte-Hosen nicht richtig, denn sie sind mir zu lang. Dann kommt noch hinzu, dass ich eine recht schmale Taille habe aber eine breite Hüfte und somit in eine S nicht reinkomme, eine M aber viel zu groß an der Taille ist. Deshalb kam es schon oft vor, dass ich im Laden verzweifelt alle Größten anprobiert habe und am Ende doch mit leeren Händen gegangen bin.


Und ich kann gleich dazu sagen, dass sie mir nicht 100% steht. Meine Hüfte wirkt gigantisch und am Bund ist sie sehr locker. Die Hose könnten ein gutes Stück kürzer sein und der Stoff wesentlich dünner, dafür, dass es eigentlich eine Sommerhose sein soll. Aber ich verstoße gegen diese "Regeln", denn die Hose gefällt mir sehr gut, der Preis war in Ordnung und ich wollte sie haben. Und ich musste nicht lange überlegen, denn ich wusste, dass es wichtig ist, dass ich mich in der Hose wohl fühle und das tue ich definitiv. Im Gegensatz zu der Culotte von Zara, die ich letztens anprobiert habe, ist diese nämlich überhaupt nicht durchsichtig, ich kann sie wegen dem dicken Stoff auch im Herbst tragen oder im Winter daheim.

                                      If you like it, wear it! 



Weil ich durch die Hose schon etwas breiter wirke, wollte ich ein engeres Oberteil, dass figurbetont ist. Die Schuhe müssen für die Reise bequem sein und sollte meine Füße nicht kochen lassen. Daher habe ich mich für diese Sneaker aus Stoff entschieden. Die Tasche ist für mich ideal, denn ich kann alle Dinge, die griffbereit sein sollten, einfach darin verstauen kann und trotzdem keine riesige Handtasche dabei habe, aus der mir möglicherweise noch etwas geklaut werden kann. Richtig blogger-like trage ich die Cross-Body Bag  vorne über den Bauch ;-) 

Und jedem, der nicht gerade das erste Mal hier auf dem Blog ist, ist aufgefallen, dass ich seit Wochen nur noch von dieser Reise rede und auf Instagram meine Story damit vollrede, dass ich bald nach Barcelona gehe und sich mein gesamtes Leben gerade einfach nur darum dreht. Was für viele nur irgendeine Reise ist, ist für mich etwas total besonderes. Und warum? 



Noch nie sind wir in den Sommerferien an einen anderen Ort gefahren als ans Meer nach Kroatien, auf eine kleine Insel, auf der unser Haus steht. Ich habe eine Stadt in Frankreich durch den Schüleraustausch und Rom durch die Reise mit der Kirche gesehen. Ich kenne mich auf der kleinen Insel in Kroatien und der nächsten größeren Stadt sehr gut aus, viel mehr habe ich von Europa, geschweige denn der Welt, nicht gesehen. 



Ich will mich darüber überhaupt nicht beschweren. Unser Haus in Kroatien, die Insel und der Ort an sich geben mir ein größeres Gefühl von Zuhause, als es diese Räume, in denen ich täglich esse, schlafe und lebe je könnten. Dieser kleine Ort, an den ich nur einmalig im Jahr hinfahre und für ein paar Wochen bleibe, bedeutet mir mehr, als alles andere auf dieser Erde und ich bin so dankbar, diesen Ort zu haben und dort sein zu dürfen. Doch ich würde gerne mehr sehen. Andere Städte, Länder, Kulturen und Menschen. Das geht nur leider nicht als Großfamilie. Es geht für einige Familie, leider aber nicht für meine. 



Und weil wir mehr oder weniger gezwungen sind, mit dem Auto zu fahren, ist es noch nie dazu gekommen, dass ich fliege. Wir sind schließlich 5 Personen und wir müssen uns auch irgendwie versorgen. Unser Kühlschrank füllt sich nicht von alleine, öffentliche Verkehrsmittel gibt es so gut wie keine und in der Hauptsaison als Familie zu fliegen ist nicht gerade billig. Vielleicht ist es jetzt leichter nachzuvollziehen, warum ich mich so auf diese Reise freue und eine riesen Erfahrung damit sammel. Es ist etwas ganz neues für mich und ich bin so glücklich, die Erde mal aus einer anderen Perspektive zu sehen. 



Ob es mir gefallen wird, den Boden unter den Füßen zu verlieren, weis ich nicht. Angst habe ich keine, ich freue mich einfach nur extrem und würde am liebsten irgendeinen Flug buchen um einfach zu fliegen. Um zum Thema Flugangst auch etwas sagen zu können. Ich wohne so nah am Flughafen und sehe täglich so viele Flugzeuge auf- und abfliegen, wodurch meine Spannung einfach immer stärker wird und ich richtig Schwierigkeiten habe, meine Vorfreude zu verstecken. 



Dadurch, dass ich auf sozialen Netzwerken durch den Blog aktiver geworden bin und gesehen habe, dass viele Blogger sehr viel reisen, fliegen und von schönen Orten berichten, wurde in mir diese Lust aufs Reisen geweckt. Ich glaube, dass ich vorher nie wirklich das Bedürfnis hatte, mein gewohntes Umfeld zu verlassen. So kam es dazu, dass das Bloggen in mir den Wunsch nach etwas besonderem geweckt hat. 


Wenn dieser Beitrag online kommt, bin ich schon am Flughafen und warte darauf, dass meine erster Flug startet. Auf Instagram zeige ich ständig, was ich gerade mache und wo wir uns befinden. Wer also nicht bis zum Weekly Report hier auf dem Blog warten will, sollte sich unbedingt meine Story und den Feed ansehen! 

XX Valentina

Culotte: Pull&Bear
Shirt: H&M 
Schuhe: Nike
Bag: Gucci
Koffer: Bugatti 
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