Weekly Report 28- mein Fluch

Ich bin an einem Punkt angekommen, wo es einfach nicht mehr witzig ist und auch kein Zufall sein kann, dass mir dauernd Dinge passieren, die so viel Schaden anrichten. 




Getan: 

Die Nacht auf Montag war kurz, sehr kurz. Ich habe mich nämlich noch ein letztes Mal an den Schreibtisch gesetzt und alle Zusatzaufgaben und Verbesserungen gemacht, die bei der Notengebung entscheidend sein könnten. Mich hat die Motivation gepackt, denn ich wollte mit gutem Gewissen, wenigstens zum Schluss noch mal alles gegeben zu haben, das Schuljahr beenden. 


Am Montag musste ich relativ viel erledigen; Pakete zur Post bringen, Sport, Blogbeiträge, noch mehr Schulaufgaben, Dokumente zum Rathaus bringen etc. und wieder wurde es sehr spät. Zum Glück hat mich der Kaffee um 17:00 gerettet und ich konnte alles erledigen, was zu tun war. 

Der letzte Dienstag in diesem Schuljahr, an dem ich Unterricht habe. Ich weis, es ist die letzte richtige Schulwoche und ich könnte bei jedem Tag sagen, dass es der letzte für dieses Jahr ist, doch ich führe mir selbst einfach vor Augen, wie schnell die Zeit schon wieder vergangen ist. Ich beende die 11. Klasse und muss jetzt alles dafür tun, mich gut aufs Abitur vorzubereiten. Wir sind vor einem halben Jahr umgezogen, ich werde bald 18 und noch so viel mehr, was vor einigen Monaten noch weit entfernt gewesen schien, ist bald schon vorbei. 

Bis Mittwoch sind mir immer wieder kleine Missgeschicke unterlaufen, die ich aber nicht richtig wahrgenommen habe. Am Mittwoch ist mir aber klar geworden, dass es nun die dritte Woche ist, in der mir ständig irgendwas passiert. Unvorhersehbare Dinge. Für Mittwoch war eine Exkursion zur Börse mit dem Wirtschaftskurs geplant. Ich bin natürlich nach der Schule in die Stadt um anschließend zur Börse zu gehen und in den zwei Stunden Mittagspause ein wenig zu shoppen und Barcelona-Einkäufe zu erledigen. Nach dem Shoppen habe ich mich auf den Heimweg gemacht und vergessen, dass ich ja eigentlich zur Börse sollte. 


Donnerstag war ich daheim, weil an meinem Blutzucker ein paar Einstellungen geändert wurden und ich für alle Fälle, falls es zu großen Schwankungen kommt, daheim bin und mich entsprechend verhalten kann. Abends haben wir [ Danke an meine Mama ;) ] am Flughafen mein Reise-Outfit geshootet. 


Ach Freitag: erstmal bin ich 1,5h zu spät aufgewacht. Ich hatte zwar die ersten beiden Schulstunden frei, wollte aber zum Rathaus und zur Post bevor ich in die Schule gehen. Nachdem ich mich fertig gemacht habe und mich entscheiden habe, 20 Minuten später die S-Bahn zu nehmen, bin ich los gerannt weil ich die Uhrzeit aus den Augen verloren habe. Mitten beim Rennen merke ich, wie mein ganzer Rücke nass ist. Meine gesamte 1,5l Wasserflasche war ohne Deckel im Rucksack und hat meine gesamten Schulsachen zerstört. Ich bin also zurück gerannt und hab den Wutanfall meines Lebens bekommen. Ich hab alles durch das Zimmer geworfen, angefangen zu schreien und hab ich auf den Boden gelegt und geweint. Nicht nur, dass ich wegen meiner Pechsträhne nun 20 Minuten zu spät zum Unterricht komme, mein Kalender, die Rücklaufzettel für die Lehrer und mein Rucksack waren hinüber. Die Flasche hatte einen Deckel und war ungeöffnet, als ich sie in meine Tasche getan habe und als ich den Rucksack ausgeräumt habe, war da einfach kein Deckel. Es war einfach kein Deckel da. 

3 Wochen lang geht das ganze jetzt schon und ich weis nicht, was das hier für ein Test sein soll aber mi passieren dauernd Dinge, die ich nicht gebrauchen kann und bei denen irgendwas kaputt geht oder Kosten entstehen. Ständig läuft etwas schief und das nun seit fast einem Monat! Ich hab keine Lust und auch keine Kraft mehr, dauernd irgendwelche Unfälle zu haben und ständig Dinge reparieren und ersetzten zu müssen. 

Am Wochenende habe ich mich um die Reise gekümmert, war arbeiten und habe noch ein paar Freunde getroffen, die ich bis nach dem Sommer nicht sehen werde. 

Und nach allem, was mir die letzten Wochen passiert ist, bin ich froh, dass ich die Möglichkeit hatte, am Sonntagabend mit jemandem zu reden, der mir Kraft und Mut gegeben hat, weiterzumachen und weiterhin durch zu ziehen, wie ich es will. 

Zu tun: 

Also ein paar Beiträge für die nächste Woche sollte ich schon noch schreiben und die letzten Sachen in meinem Koffer legen wäre gut. Sonst habe ich eigentlich nicht mehr viel zu erledigen in der nächsten Woche. Sobald ich aus Barcelona komme, geht die Arbeit wieder los. Doch ich hoffe, dass die Zeit schneller vergeht und mit durch das Schreiben der Beiträge das Warten auf den Urlaub verkürzt wird. 

XX Valentina 


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