Paris, Je t'aime. Mein Paris Kurztrip

Auf Instagram habe ich euch mitgeteilt, dass ich vergangenes Wochenende in Paris war. Und nachdem ich nun endlich Zeit dafür gefunden habe, kommt hier mein Bericht über meine neue Lieblingsstadt. 


Ich war zwar schon zwei Mal in Paris, aber nie richtig in Paris. Etwas kompliziertere Geschichte, die hier aber nichts zur Sache tut. 


Angefangen hat der Trip mit der Fahrt nach Paris mit dem TGV. Direkt nach der Ankunft wurde das Gepäck ins Hostel gebracht und anschließend ging es in Richtung Centre Pompidou nachdem die Schifffahrt auf der Seine beendet war. 


Ich muss sagen, dass Paris mich schon auf dem Weg vom Bahnhof zum Hostel überzeugt hatte. Die Stadt hat einfach etwas ganz besonderes an sich, was mir unheimlich gefallen hat. Nicht nur die Gebäude, Straßen und Gassen, sondern die ganze Atmosphäre und das Leben auf der Straße hat mich so sehr beeindruckt, dass ich von der ersten Sekunde an wusste, dass ich öfter in diese Stadt kommen werde. 


Nachdem das Mémorial de la Shoah besichtigt wurde, haben wir uns die Stadt etwas genauer angesehen. Ich fand es sehr faszinierend die Leute auf der Straße zu beobachten. Neben den klassischen Touristen und Straßenverkäufern , gab es so viele extravagante und besondere Menschen zu sehen, sodass es schien, als könnte man hier alles tragen und tun, ohne einen komischen Blick zu kassieren. 

Auch was die Mode angeht, war ich einfach begeistert. Klar, wir waren während der Pariser Fashionweek dort und an jeder Ecke waren Blogger und Influencer mit ihren Fotografen zu sehen und trotzdem war es so, als wäre es Alltag für die Pariser. Als wäre es völlig normal, dass direkt vor dem Louvre 5 top gestylte Frauen vor der Kamera posieren und dem Museum so gut wie keine Beachtung schenken. 

Nachdem wir am ersten Abend im Théâtre de la Huchette waren, haben wir uns bei Sturm und Regen auf den Weg zum Eiffelturm gemacht, um das Pariser Wahrzeichen bei Nacht zu bewundern. Ich war total beeindruckt von diesem Gebilde und ich fand es einfach so schön, dass ich gefühlt nichts anderes mehr angeguckt habe, als diesen leuchtenden Turm. 




Als wir am nächsten Morgen den Tag mit einem Spaziergang starteten, besichtigten wir L'Ile Saint-Louise, L'Ile de la Cité, Notre Dame & das Louvre. Und mir wurde die Schönheit der Stadt immer bewusster. Ich habe nicht sehr viele Fotos gemacht und auch nicht besonders lange irgendwelche Gebäude etc. begutachtet, denn irgendwie habe ich mich einfach nur wohl gefühlt und habe die Zeit in dieser Stadt genossen. 



Die Avenue des Champs-Elysées haben wir selbstverständlich nicht aufgelassen und ich konnte natürlich den Fanshop des Fußballclubs Paris Saint-Germain nicht umgehen. Zu weiteren Einkäufen kam es dann zwar nicht, doch voller Freunde ging es dann weiter zum Arc de Triomphe. Wovon ich wieder einmal sehr fasziniert war. So ein großes Bauwerk in so kurzer Zeit zu erstellen, ohne die technischen Möglichkeiten und Geräte von heute! 

Zum Abschluss ging es dann noch auf Montmartre um Sacré Coeur zu sehen. 

Ich habe das Gefühl, dass ich in diesen beiden Tagen nicht viel mit meinen Freunden geredet habe. Mich hat die Stadt einfach so sehr beeindruckt und fasziniert, dass mir einfach nicht nach reden war. Alles dort hat mich so geprägt und irgendwie beeinflusst, dass ich die Zeit dort genießen wollte und die Stadt wahrnehmen wollte. Das klingt alles so kitschig und viel zu poetisch aber ich glaube einfach, dass es schwer ist zu erklären warum man etwas liebt. Paris gehört seit dem letzten Wochenende definitiv zu meinen Lieblingsstädten und ich kann es nicht abwarten wieder dorthin zu fahren. 

XX Valentina




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