City-Trip:Berlin

Ich plane schon den nächsten Kurzurlaub in eine wunderschöne Stadt, obwohl ich noch gar nichts zu Berlin gesagt habe. Die Woche in Berlin ist schon fast einen Monat her und jetzt endlich kommen ein paar Bilder und Eindrücke aus der Hauptstadt: 


Die Fahrt hin war mehr als aufregend. Im negativen sowie im positiven Sinn. Dank Sturmtief Herwart saßen wir nach sechsstündiger Zugfahrt 8 Stunden in Kassel fest. Von dort aus hätte es zwar ganz schnell weitergehen sollen, was nicht ganz geklappt hat. Nachdem man Stunden im Aufenthaltszug verbracht hatte, wurde klar, dass die Nacht auch genau dort verbracht werden muss. Denn Hotels, andere Zugverbindungen oder eine Möglichkeit zurück nach Stuttgart gab es für unsere 18-Mann Gruppe nicht. 
Doch irgendwie haben wir es, nachdem uns zig verschiedene Unternehmen abgelehnt hatten, geschafft, mit dem Bus nach Berlin zu kommen. 18 Stunden hat die Hinreise gedauert. 

Aber immerhin kamen wir in ein sauberes, bezogenes Hostel, dass keine 5 Minuten vom Berliner Hauptbahnhof entfernt lag. Die Zimmer waren natürlich sehr einfach und nicht unbedingt modern, doch für die kurzen Aufenthalte im Zimmer war es völlig ausreichend. 

Nach der späten Ankunft ging der erste Tag in Berlin sehr gemütlich los. Das Frühstück im Hostel war riesig und abwechslungsreich, jedoch gab es jeden Tag das selbe. Doch in den 5 Tagen dort hätte man tatsächlich jeden Morgen etwas anderes frühstücken können, denn die Auswahl war sehr groß und geschmacklich auch nicht schlecht. 

Mich interessiert Geschichte extrem. Die verschiedenen Museen, die Topografie des Terros, die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, die Gedenkstätte des Widerstands und das Deutsche Historische Museum waren für mich sehr interessant. Und gerade weil es "regionale" Geschichte war, finde ich, sollte man bei einem Besuch in Berlin auch solche typischen Touristensachen machen.




Die Führungen im Auswärtigen Amt, dem Bundeskanzleramt, dem Bundestag, im Bundesministerium für Finanzen und im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung waren eher wegen ihrem Inhalt wichtig und für mich von Bedeutung, weil man dadurch einfach an Informationen kam, die für das bevorstehende Abitur hilfreich sind. 




Obwohl wir ein ordentliches Programm hatten, konnte ich viel von Berlin sehen und ich habe schnell gemerkt, dass mir die Stadt richtig gut gefällt. Es ist viel los und es gibt kaum ruhige Plätze, was ich eigentlich nicht mag. Gerade wenn es um solche Sachen wie Fotos machen geht, bin ich lieber unbeobachtet und alleine, doch in Berlin hatte ich das Gefühl, dass es einfach keinen interessiert, was ich da gerade mache, was für eine Pose ist gerade für das nächste Bild ausprobiere oder was ich angezogen habe. Mir sind deutlich mehr extravagante Personen aufgefallen als in Stuttgart. Es kam mir ein wenig so vor, als wäre die Vielfalt eine viel größere und als könnte wirklich jeder machen was er will, ohne dafür verurteilt zu werden. 





Berlin ist riesig und trotzdem nicht verwirrend. Ich selbst zweifel immer sehr gerne an meinem Orientierungssinn, doch ich muss sagen, dass er mich immer wieder aufs Neue überzeugt und überrascht. Obwohl die Stadt unendlich groß scheint, fand ich, dass es sehr einfach war sich zurecht zu finden und den Überblick zu behalten. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel stellen kein Problem da, was den üblen Verkehr wieder gut macht. 



An guten Bars, Restaurants und Imbissen mangelt es in der Hauptstadt aber definitiv nicht! Von edlen Dönerläden, über kuschelige Restaurants, schnuckelige Bars und klassische Foodketten wie Hans im Glück und Vapiano ist alles dabei. Ein paar Einblicke habe ich hier auch für euch: 

Ich bin wirklich die aller letzte Person, die gerne Döner essen geht, aber im Black and White Istanbul hat es sogar mir geschmeckt, es war ultra preiswert und das Restaurant ist von Innen einfach super edel und modern eingerichtet. 



Sehr lecker war das Essen im 12 Apostel in Berlin Mitte. Die Portion war mehr als ausreichend zu einem guten Preis. Das Restaurant ist etwas größer und ich würde euch eine Reservierung ans Herz legen, ansonsten gibt es auch hier nichts auszusetzen. 
Ah und den Hauswein kann ich auch wärmstens empfehlen. 



Abends waren wir ( 5 Mädels, alleine und ja, wir haben es überlebt!) in Bars oder ähnlichem  wie im Peter Pane  oder im Motel one. Den absolut besten Steak Burger habe ich im Block House gegessen, was es zwar in Stuttgart auch gibt, ich bis dahin aber nicht kannte. Enttäuscht war ich von Vapiano, was ich auch in Berlin zum ersten Mal getestet habe.


Wie schon auf anderen sozialen Netzwerken angekündigt, wird sich der Blog in Zukunft um die Themen Reisen und Mode drehen. Was das Travel-Blogging betrifft, muss ich noch viel lernen und mich verbessern- was ich im nächsten Beitrag hoffentlich zeigen werde! Die nächste Reise steht kurz nach Neujahr an und es nicht ganz so weit weg.... Vermutungen? 

XX Valentina 


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