Back in the game: Become the best version of yourself

So Ladies, der dritte Monat des Jahres ist angebrochen und für mich wird es wieder Zeit Dinge in Angriff zu nehmen, die ich in den letzten Monaten stark vernachlässigt habe. Dieser Post ist ein Erfahrungsbericht, den ich euch ans Herz legen muss. 


Was war eigentlich die letzten Monate los? 
Ja, eine Frage, die ich mir häufig gestellt habe und dir mir oft, sehr oft, gestellt wurde. Ich kann sagen, dass etwa ab Oktober eine schwierige Phase für mich begonnen hat, die auf mich sehr positiv gewirkt hat, leider aber auch sehr negative Auswirkungen mit sich zog. Viele Dinge sind völlig aus dem Ruder gelaufen, andere habe ich - mehr oder weniger bewusst- sehr stark vernachlässigt und dabei wissentlich die Konsequenzen ignoriert. Was genau "los war" werde ich zu einem anderen Zeitpunkt hier mit euch teilen. Vorab kann ich aber schon sagen, dass es sich dabei keine gravierenden Probleme handelt, sondern mehr um mich und meine Einstellung, die für einen kurzen Zeitraum sehr stark verändert war. 



Was sich jetzt ändern soll: 
Als aller erstes möchte ich mein Training wieder aufnehmen. Seit Mitte Januar bin ich zwar schon wieder einigermaßen dabei, doch jetzt muss ich einen entscheidenden Faktor dazu nehmen. Denn in den letzten Monaten hat sich mein Schlaf- und Essverhalten in katastrophalem Ausmaß verschlechtert, was zu extremen gesundheitlichen Problemen geführt hat. 
Ich bin eine Person, die nicht viel Schlaf benötigt, aber ich brauche ihn halt doch. Und seit etwa einem halben Jahr hat sich mein Einschlafproblem krass verschlechtert. Das heißt, ich habe weniger als 3 Stunden Schlaf pro Nacht bekommen. Die ersten paar Tage ging das auch gut, doch dann wurde es anstrengend, richtig anstrengend. Bis es irgendwann so schlimm wurde, dass ich meine Augen vor Brennen und Schmerzen nicht mehr öffnen konnte, meine Beine und der Rücken so verspannt waren, dass weder Sitzen noch Stehen möglich waren, Kopfschmerzen eine andere Dimension angenommen haben und von meinen Blutzuckerwerten brauche ich gar nicht erst anfangen. Irgendwann habe ich es einfach nicht mehr aus dem Bett geschafft, überhaupt nicht mehr. Oftmals habe ich wirklich versucht mich aus dem Bett zu quälen, in der Hoffnung, dass ich irgendwie wach werde, sobald ich aus dem Bett aufgestanden bin. Doch mir hat teilweise die Kraft gefehlt, den Wecker abzustellen, vom Aufstehen und in die Schule gehen gar nicht erst angefangen. Und dadurch wurden meine Fehlzeiten in der Schule immer und immer mehr. 
Durch die Müdigkeit war ich nicht in der Lage mich auf irgendetwas zu konzentrieren, weshalb ich zwar manchmal in die Schule gegangen bin, aber nichts mitbekommen habe. Einmal kam es vor, dass ich im Unterricht eingeschlafen bin, was für mich wirklich das aller schlimmste ist, was in der Schule passieren kann. 
Mit der Zeit hat darunter alles gelitten: der Blog, die Schule, das Arbeiten und der Sport. 
Wenn der Wecker morgens geklingelt hat, habe ich ihn manchmal abstellen können und habe anschließend bis 14:00 weiter geschlafen. Und war immer noch müde.
In der Zeit nach meinem 18. Geburtstag bis zu den Weihnachtsferien war ich extrem selten in der Schule, was sich zum einen an meinen Noten gezeigt hat und zum anderen ist es einfach unnormal aufgefallen, dass ich fast nie da bin, was wirklich unangenehm war. Keiner wusste, was mit mir ist und der Großteil dachte sich, dass ich zum Spaß nicht mehr komme und mich anderweitig vergnüge. Was andere denken ist mir in dem Fall mehr als nur egal, es geht die alle nämlich überhaupt nichts an aber es wurde einfach nur nervig, wenn ich es dann doch mal zum Unterricht geschafft habe und jeder angefangen hat zu kommentieren. 
In den Weihnachtsferien habe ich wirklich versucht zu schlafen. Meinem Körper Erholung zu gönnen und mich von jeglicher Anstrengung zu entfernen. Aber wie erschöpft muss man sein, wenn 2 Wochen lang über 12 Stunden Schlaf nicht ausreichen um einen einzigen Tag fit zu sein? Mittagsschlaf- eine Aktivität die ich nicht mal bei Kleinkindern gutreden kann, und dann habe ich selber 1-2 Stunden Schlaf am Mittag gebraucht um den Tag zu überstehen. 

Okay, nachdem der Teil eigentlich mehr eine Erklärung der Situation und Zusammenfassung der Geschehnisse war, kommt nun der Teil mit den Punkten, die sich jetzt wirklich ändern werden: 

Damit mein Training so richtig Sinn ergibt und noch deutlicher zu einem erkennbaren Ergebnis führt, habe ich meine Ernährung in Angriff genommen. Mir war aber klar, dass eine Diät die Situation nur verschlimmern würde, denn Diät heißt Entzug/ Reduktion. Und das wäre noch mehr Stress für den Körper. Daher war eine Umstellung die einzige Lösung, nebenbei auch die gesunde und langfristig wirksame Art, meinem Körper zu helfen und für Energie zu sorgen. In einigen Wochen wird dazu ein ausführlicher Fitness- Bericht online kommen, in dem ich genau erkläre, wie ich vorgegangen bin und was sich wie dadurch verändern/verbessert hat. 
Meinen Trainingsplan werde ich wie gehabt durchführen und immer wieder steigern. 

Der nächste Satz klingt sowas von absurd und unverständlich, ist für mich aber von großer Bedeutung, denn das ist gerade eines der wichtigsten Dinge für mich: wieder jeden Tag in die Schule gehen. Ich glaube, dass ich mir selten etwas vorgenommen habe, das für mich selbst so dumm und unerklärlich klang, wie der vorherige Satz. Den Unterricht zu schwänzen hat für mich nie zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört, dafür war ich früher oft wirklich krank und konnte nicht zur Schule, aber über den Punkt, an dem ich angekommen war, konnte ich nur selbst den Kopf schütteln. 

Was den Blog betrifft, mach ich erstmal langsam und schreibe Posts dann, wenn ich wirklich Zeit dafür habe. 

Bis ich mich hier wieder melde und berichte, könnt ihr diesen "Prozess" auf Insta-Story mitverfolgen. Dort werde ich euch, möglichst täglich, auf dem Laufenden halten. 

XX Valentina
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