Fitness Update Nr. I

Auf Instagram kommen fast täglich Bilder und Videos zu gesunder Ernährung und Sport. Heute kommt hier endlich ein ausführlicher Bericht zu dem Thema was sich in 8 Monaten regelmäßigem Trainieren und gesunder Ernährung verändert hat



Es hatte rein gar nichts mit "Neujahrsvorsätzen" zu tun, dass ich im Januar angefangen habe zu trainieren. Es war einfach der Entschluss, aufzuhören zu jammern und endlich mehr dafür zu tun, damit ich zufrieden bin. Vorher habe ich natürlich schon sehr viel Sport gemacht aber nach Neujahr war ich fest davon überzeugt, dass ich etwas ändern will. Und tatsächlich hat sich nach der Silvesternacht viel geändert, ich bezweifle aber, dass es irgendwas mit dem Datum zu tun hat. Es liegt viel mehr an mir. 



Knapp zwei Wochen nach dem Jahreswechsel habe ich angefangen so zu trainieren, wie ich es jetzt immer noch mache. Dazu gehören selbst erstellte Workout Routinen, Fortschritt- Protokoll und eine große Portion Wille und Disziplin. 



Während ich langsam in den Rhythmus reingekommen bin, ist mir schnell klar geworden, dass ich Prioritäten setzen muss, wenn das hier etwas werden soll. 
Nach dem Sommer 2017 hatte ich eine ziemlich, sagen wir, "wilde" Phase, die bis Januar 2018 angehalten hat. Danach wollte ich mich auf die Schule und das bevorstehende Abitur konzentrieren. Und nebenbei wollte ich mehr aus meinem Körper raus holen. Dafür habe ich auch einiges "geopfert": Kaffee trinken gehen, Clubs am Wochenende, stundenlange Shopping-Trips und Übernachtungspartys habe ich mehr oder weniger aus meinem Leben gestrichen und plötzlich gab es den Satz " Ich habe keine Zeit für Sport" nicht mehr. Er existiert für mich nicht. Ich habe Zeit zum trainieren, weil ich dafür sorge, dass ich sie habe. 



Wenn ich diese Zeit- Ausrede höre, steigt mein Puls schon mal kurz an. Diese Ausrede kommt nie von vielbeschäftigten Leuten, sondern immer von Leuten, die sich nicht entscheiden können was sie wollen. Ob man lieber mit Freunden etwas essen geht oder ob es besser wäre für 1-2 Stunden ins Studio zu gehen. Man will eigentlich abnehmen, aufbauen und sich wohl fühlen aber man will ja auch unbedingt dabei sein. Mit der Zeit habe ich mein Denken bei der Sache geändert: je seltener sie mich sehen desto auffälliger werden meine Veränderungen. Und das ist gut für mich. 



Ich zieh das Ganze nun seit  über einem halben Jahr durch und ich kann klar sagen, dass ich mich gerade sehr wohl fühle und überaus zufrieden mit meinem Körper bin. Es liegt noch ein bisschen was vor mir und 100% "fertig" bin ich nicht aber das kommt auch nicht. Das ist kein 12-Tage-Abnehmplan, es gibt hier eigentlich kein Ziel. Es geht immer weiter und man sich immer besser werden. Natürlich erreicht man irgendwann sein Wunschgewicht und ist zufrieden mit dem Aussehen aber das hat kein festes Zeitfenster und zufrieden sein ist auch nicht das Ende. 



Man kann sich nicht auf diesen "Start" vorbereiten. Es ist auch unmöglich, irgendwelche vorteilhaften Eigenschaften schon von vornerein zu haben. Das kommt alles mit der Zeit. Aber genau deshalb muss man ja anfangen und weitermachen. Das ganze ist ein Prozess und kein 12-Tage-Crashkurs, den man mal so eben durchstehen muss. 



Das beste Gefühl ist es, wenn jemandem auffällt, dass man sich verändert hat. Keiner wird sich vorstellen können, was für ein Grinsen ich im Gesicht hatte, als nach ein paar Wochen in denen ich ein paar Leute nicht gesehen habe, der Satz " Hast du abgenommen?" kam. Es fühlt sich einfach gut an, eine Bestätigung dafür zu bekommen, dass man etwas richtig macht. Es führt zu etwas und zwar zu genau dem, was ich will. Ich wusste natürlich, dass ich nicht abgenommen hatte, mir war aber klar, dass sich meine Figur verändert hat und deshalb diese unglaublich aufbauende Bemerkung kam. 




Neben solchen positiven Bemerkungen gibt es aber auch andere, die man zwar auch als Kompliment aufgreifen könnte, ich aber eher als ein wenig Hass oder Neid aufnehme. Ich habe mittlerweile auch schon zu hören bekommen, dass man sich in meiner Anwesenheit unwohl fühlt, weil ich vom Körperbau anders bin. Mir wurde gesagt, dass ich lockerer und entspannter bin, weil ich "dünn" bin. Und Sätze wie : " Neben dir seh ich aus wie ein Elefant" sind mittlerweile auch Alltag. Und bevor jemand auf die Idee kommt: nein, ich finde das absolut nicht gut und fühle mich dadurch nicht besser! 



Der einzige Gedanke den ich dann in meinem Kopf habe ist: ändere es doch einfach!



XX Valentina 

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